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Data Mining im World Wide Web

Konzeption und Organisation

eines Clearinghouses

zur Zellbiologie

 

D i p l o m a r b e i t

im Studiengang Bibliothekswesen

an der

Fachhochschule Hannover

 

 

 

vorgelegt

von

Melanie Klebe

 

Hannover, den 30. Juni 1998


 

Inhaltsverzeichnis

Komplette Diplomarbeit [http://www.cells.de/diplomarbeit/mklebe/clearinghouse.pdf]

Abstract

1 Einleitung

2 World Wide Web (WWW)

2.1 Geschichte

2.2 Funktion

2.3 Suchsysteme

3 Data Mining & Clearinghouse-Konzept

3.1 Begriffserklärung

3.2 Merkmale eines Clearinghouses

3.3 Beispiel für ein Clearinghouse

3.3.1 The Argus Clearinghouse

4 IWF – Clearinghouse

4.1 Definition des Themengebietes und des Zielpublikums

    1. Bewertungskriterien für Internetquellen

im IWF-Clearinghouse

4.3 Suchen & Finden von Links zur Zellbiologie

4.4 Fundstellenbewertung

5 Realisierung des IWF-Clearinghouses

5.1 Design & Corporate Identity

5.2 Designvoraussetzungen von HTML-Seiten

5.3 Layout des IWF-Clearinghouses

5.4 Programmierung der HTML-Seiten

6 Schlußbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anhang


 

Abstract

Die Konzeption und Organisation eines verlagsorientierten Informationsdienstes (Clearinghouse) zur Zellbiologie wird für das Institut für den wissenschftlichen Film, Göttingen (IWF) durchgeführt. Theoretisch herausgearbeitete Merkmale eines Clearinghouses werden auf IWF-spezifische Anforderungen angewendet. Internet-Recherchen werden zur Ermittlung von Links zur Zellbiologie ausgewertet und führen zu einer Sammlung von Informationsquellen, die in das Clearinghouse aufgenommen werden. Die WWW-Seiten des Clearinghouses werden im HTML 3.2 Standard programmiert und in einen projektierten Online-Dienst des IWF eingebettet.


 

1 Einleitung

Seit Beginn der 90er Jahre wird das Internet als Informationsressource zunehmend bedeutender. Als das bislang vielseitigste Werkzeug des Internets gilt das World Wide Web. Es ist ein "hochentwickelter Internetdienst", dessen Vorteil Hypertextverbindungen sind, die der Benutzer, geleitet von seinem Informationsbedarf, durchsuchen kann und so theoretisch den "gesamten Informationsbestand des Web" erschließen kann. Allerdings kann das "Durchsurfen" aller heute geschätzten "60-70 Millionen Dokumente" wohl kaum mehr realisiert werden. Das Internet, das an sich schon eine spezifische Reaktion auf eine (anfangs militärische) informatorische Problemstellung war und ist, verursacht inzwischen aus der Sicht des Endnutzers durch diese große und unstrukturierte Datenmenge erhebliche Retrievalprobleme. Gab es vor dem Internet die Schwierigkeit, überhaupt Informationen zu finden (ausschließlich in speziellen Datenbanken), existiert nunmehr das Problem des zu vielen Ballasts an nicht-relevanten Informationen.

Zielorientierte Retrievalstrategien, die mit Hilfe von Internet-Suchdiensten, dazu zählen z.B. Suchmaschinen, Kataloge oder Indizes, durchgeführt werden, bleiben für eine Vielzahl von Fragestellungen den Informationsspezialisten vorbehalten. So ist das sog. "Data Mining" ein Lösungsansatz, der nicht innerhalb der Bedienungskompetenz jeden Endnutzers liegt. Diese Tatsache hat dazu geführt, daß verstärkt verlagsorientierte Informationsdienste im World Wide Web entstanden sind. Ihr Merkmal ist die moderierte, also redaktionelle Bearbeitung der angestrebten Informationen. Hierfür steht der Terminus Clearinghouse, dessen Aufgabe es ist, an einer zentralen Stelle fachbezogene Informationen endnutzergerecht bereitzustellen.

Das Institut für den wissenschaftlichen Film (im folgenden: IWF) in Göttingen hat ein Projekt gestartet, dessen Ziel die stufenweise Erstellung und Vermarktung interaktiver Wissensrepräsentationen zur Zellbiologie ist. Ein Online-Dienst soll Informations- und Lehrmedien vermitteln und dazu beitragen, die Produktpalette des IWF zu modernen elektronischen Medien hin auszuweiten. In diesem Zusammenhang soll ein Clearinghouse zur Zellbiologie entwickelt werden. Das Clearinghouse soll ein Instrument zur Informationssuche in diesem Wissenschaftsbereich darstellen, das nicht nur im Schul- oder Hochschulbereich, sondern auch von allen anderen biologisch Interessierten genutzt werden kann. Online angebotene Medien können zu einer Verbesserung der Lehre und der Bildung insgesamt beitragen.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll ein Konzept für das Clearinghouse erstellt und in benutzerorientierter Weise im Internet präsentiert werden.

Nach einer kurzen Einführung in die Entstehung und Funktionsweise des World Wide Web werden im zweiten Kapitel der vorliegenden Arbeit eine allgemeine Definition sowie die Merkmale eines Clearinghouses anhand eines Beispiels aus dem Internet erläutert. Dieses Beispiel steht exemplarisch für eine "Datenkomprimierung", dem "Data Mining". Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Konzeption des Clearinghouses, bezogen auf die Anforderungen des IWF. Es werden spezifische Merkmale entwickelt und die Vorgehensweise für das Suchen und Bewerten von gefundenen Links zur Zellbiologie beschrieben. Das vierte Kapitel schließlich befaßt sich mit dem praktischen Teil der Arbeit, in dem das Internet-Layout des IWF-Clearinghouses unter "Coporate Design"-Aspekten programmiert und die gefundenen Links strukturiert und kommentiert werden.

Abschließend werden die Ergebnisse in einer Schlußbetrachtung zusammengefaßt.


Komplette Diplomarbeit [http://www.cells.de/diplomarbeit/mklebe/clearinghouse.pdf]



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